Modernste Behandlungsmethoden
in Top-Präzision eröffnen uns ganz neue Wege.
Und Ihnen ein entspanntes Leben.

Ihr Beratungstermin:
+49 (0)89 - 85693 - 2545
Ihr Beratungstermin:
+49 (0)89 - 85693 - 2545

Häufige Fragen zur Fusionsbiopsie

Was bedeutet Biopsie?

Als Biopsie bezeichnet man die Gewebeentnahme zu diagnostischen Zwecken. Sie wird mithilfe einer Hohlnadel vollzogen. Aus dem zu untersuchenden Gewebe werden kleine Gewebszylinder ausgestanzt, die dann im Labor analysiert werden können.  

Wann kommt eine Biopsie in Frage?

Bei Verdacht auf Prostatakrebs ist einer der diagnostischen Schritte die Entnahme von Gewebeproben in den Arealen, in denen der Krebs vermutet wird. Durch die nachfolgende Analyse der 10-30 entnommenen Gewebszylinder kann dann ein Prostatakarzinom festgestellt werden.  

Wer führt solch eine Biopsie durch?

Biopsien werden unter Lokalanästhesie durch einen erfahrenen Urologen durchgeführt, so kann dieser die Proben kontrolliert und ohne Schmerzen für den Patienten entnehmen.  

Schädigt eine Biopsie das Organ, welches biopsiert wird?

Nein, die Gewebeproben sind so klein, dass sie problemlos entnommen werden können. Die Prostata, die aus zahlreichen kleinen Drüsen besteht wird gemäß dem Ermessen eines erfahrenen Urologen gestanzt und bleibt funktionsfähig.  

Kann es durch eine Biopsie zur Verschleppung von Tumorzellen kommen?

Nein, die Gewebeproben werden innerhalb der Hohlnadel aus dem Körper transportiert, zudem geht der behandelnde Arzt bei dem Eingriff mit aller gebotenen Sorgfalt vor.  

Was unterscheidet die Fusionsbiopsie der Prostata von den herkömmlichen Vorgehensweise?

Klassischerweise wird die Prostata an den für Krebs üblichen oder am MRT auffälligen Stellen gestanzt. Der Urologe hat des Weiteren nur ein Ultraschallgerät zur Lokalisation der Prostata und der einzelnen, zu untersuchenden Bereiche. Tumorzellen sind von den gesunden Zellen jedoch sonographisch weitaus schwieriger zu unterscheiden als im MRT, daher ist es häufig mit Glück verbunden, ob das entsprechende, tumorverdächtige Gebiet auch getroffen wird.
Bei der Fusionsbiopsie Prostata, die in der Urologischen Klinik München-Planegg Anwendung findet, werden die Vorteile beider Systeme vereint. Die MRT Bilder, in denen die tumorverdächtigen Bereiche markiert worden sind werden durch unsere Software live auf die Bilder des Ultraschallgerätes übertragen. Dadurch kann der biopsierende Urologe weitaus präziser und verlässlicher die relevanten Areale ausmachen und stanzen.  

Wer trägt die Kosten einer Fusionsbiopsie der Prostata?

Die Fusionsbiopsie ist eine privatärztliche Leistung und wird von den privaten Kassen sowie zum Teil von den meisten gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Genauere Details zu den Kosten lesen Sie auf unserer Website unter:
www.fusionsbiopsieprostata.de/kosten-fusionsbiopsie.html    

Werde ich durch den Eingriff in meinem Alltag beeinträchtigt?

Nein, es handelt sich um einen eher kleinen Routineeingriff. Eine Rückkehr zum Alltag ist sehr schnell möglich.  

Wie funktioniert die Überschneidung der Bilder?

Durch eine Software können in Echtzeit Daten aus MRT Bildserien mit den Bildern des Ultraschallgerätes überlagert werden. Dadurch kann der Operateur selbstständig und flexibel aus zwei bildgebenden Verfahren schöpfen.  

Was sind die weiteren Schritte?

Nach dem Eingriff werden die Gewebeproben, sorgfältig nach Entnahmeort sortiert, an ein Labor geschickt, wo sie untersucht werden. Je nach Befund bespricht Ihr behandelnder Urologe dann mit Ihnen persönlich die weiteren Schritte der Therapie.